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21. August 2014

unterwegs | Kommt, wir holen uns den Sommer zurück - ein Tag in Holland!


Das wars mit den Sommerferien 2014! Sechs Wochen sind vorbei und gestern hat mich der Alltag wieder eingeholt - aufstehen, Schulbrote schmieren, Küche aufräumen und ab an den Schreibtisch... Aber es klingt noch ein bisschen nach, das Sommerferiengefühl und ich will es noch einen Moment länger festhalten und mich noch einmal zurück träumen, an den Anfang und vor allem zurück in den Sommer... (ist es lausig kalt oder was? Oder nur bei mir?)

Seit drei Jahren habe ich mit einer Freundin eine schöne Tradition ins Leben gerufen. Zusammen mit unseren Töchter, die im gleichen Alter sind, fahren wir in den Sommerferien für zwei Tage ans Meer. Genauer gesagt nach Holland, und dort nach Domburg in Zeeland. Domburg ist ein kleiner, feiner (und leider ein bisschen touristischer) Ort an der holländischen Nordseeküste, circa drei Stunden von Köln entfernt. Wir gönnen uns eine Nacht in einem schönen Hotel, packen Badesachen, Strandspielzeug, dicke Jacken und Bücher ein und machen uns auf den Weg. Am Strand von Domburg mieten wir uns eine Strandbude, die Mädchen buddeln im Sand und spielen im Wasser, wir lesen und quatschen, trinken Koffie verkeerd und halten die Nase in den Wind. Am späten Nachmittag bummeln wir durch Domburg. Sehr viele nette Läden gibt es dort, nette Cafés und manchmal auch einen schönen Markt.

Abends gehen wir in unsere Lieblingsstrandbar, trinken Kirschbier und essen Kibbeling und gucken so lange aufs Meer bis die Sonne untergeht. Und am nächsten Tag wiederholen wir das Ganze, bevor wir uns wieder zurück auf den Weg nach Köln machen. Herrlich!

Falls Ihr mal nach Domburg fahren wollt, kann ich Euch folgendes empfehlen...

Schlafen
Es gibt viele Ferienwohnungen in Domburg, einen großen Campingplatz und einige Hotels. Mir gefällt es am Besten im Strandduivel. Das Hotel liegt direkt hinter der Düne, hat schöne Zimmer und einen tollen Frühstücksraum mit einem wirklich leckeren Frühstück. Perfekt für eine Nacht.

Essen
Die Auswahl an Restaurants in Domburg ist groß - sehr lecker isst man in den Strandpavillions direkt am Strand. Toll eingerichtet ist es Het Badpavilijoen. Leider daher auch etwas teurer. Ein Muss ist ein Besuch der Fischbude Zeevishandel. Die langen Schlangen davor sprechen für sich!

Shoppen 
Domburg ist ein kleines Shoppingparadies. Es gibt viele kleine Läden, die sowohl schöne Mode als auch Wohnaccessoires führen. Schöne Dinge von Rice, Bloomingville, House Doctor oder Pip bekommt man unter anderem in der Galerie Pop - und hier kann man auch ganz wunderbar Koffie verkeerd trinken!

Und wem das noch nicht reicht, der fährt am Besten nach Middelburg zu Dille & Kamille :).

Bis zum nächsten Jahr Zeeland! Es war mal wieder mooi. Tot ziens! 



21. Mai 2014

unterwegs | familientrip nach london


Jetzt ist das schon wieder fast einen Monat her - vier Tage London in den Osterferien waren unser erster größerer Städtetrip mit den Kindern. Es gibt ja inzwischen viele tolle Reiseblogs die sich mit dem Reisen als Familie beschäftigen (z.b. Heikes Köln Format oder Nadines Planet Hibbel), aber meine Kinder sind ja gar keine Kinder mehr, sondern Teenager bzw. Pre-Teenager. Und das macht das Reisen mit ihnen in vielerlei Hinsicht ziemlich angenehm. Eigentlich ist es fast so, als wäre man mit Freunden unterwegs. Abgesehen davon dass sie sich wie die Kesselflicker streiten wer im Flugzeug am Fenster sitzen darf und wer auf das Zustellbett muss. Da bleiben sie wohl immer Kinder, zumindest wenn die Eltern dabei sind :)

Natürlich haben wir uns als Familie auf die klassischen Sehenswürdigkeiten konzentriert - die gemeinsam mit den Kids viel Spaß gemacht haben, weil man sie irgendwie aus einer anderen Perspektive neu betrachtet. Dazu gehörten natürlich Eichhörchen füttern im St. James's Park, den Buckingham Palast und die Horse Guards angucken, das Natural History Museum besuchen (sehr lohnenswert und der Eintritt ist frei), eine Fahrt mit dem London Eye machen (teuer, aber toll), bei Madame Thussaud mit der Queen fürs Foto posen (witzig, aber nicht unbedingt notwendig) und die Tower Bridge überqueren. 

Aber auch jenseits der Touristenpfade haben sie eigentlich alles mitgemacht und sich für die gleichen Dinge begeistern können wie wir. So sind wir von einem leckeren Laden in den nächsten gestolpert, vor allem in Soho, wo wir gewohnt haben. Wer erzählt in London gäbe es nur schlechtes Essen, der hat ehrlich gesagt keine Ahnung. Wir haben jedenfall sehr gut gegessen!

Falls Ihr demnächst nach London reist und Eure Kinder dabei habt (egal ob groß oder klein), wir haben morgens im Apartment erst mal ein Müsli gegessen, bevor wir gestartet sind. Der erste Hunger war so schon mal gestillt und es gab kein Gequengel. Unsere erste Wahl beim Frühstücken war Pret a Manger. Da es in London 118 Prets gibt, stolpert man quasi von einem in den nächsten und dort gibt es wirklich leckere Sachen. Milchreis, Porridge, Sandwiches und Salate, Obst, Kaffee und Saft und alles was das Herz begehrt (liebe Foodblogger, möchte nicht einer von Euch reich werden und zehn Prets in Deutschland eröffnen, mindestens zwei davon in Köln?). Ich liebe Pret - der einzige Nachteil ist das man sehr viel Müll produziert… Aber auch sonst gibt es überall kleine Bäckereien und Cafés und einen superleckeren Burgerladen namens Byron. Mit deutschen Gewürzgurken auf dem Burger - yummy!

Sandwiches
Fernandez & Wells
43 Lexington Street, London 

Burger
Byron Burger 
99 Wardour St, London

Einmal wollten die Kinder dann unbedingt so richtig english breakfast zum Frühstück haben - äh, ja, aber bitte nur einmal! Mich schüttelt es jetzt noch wenn ich daran denke, aber die Location war sehr nett! Muriel's Kitchen macht nicht nur Frühstück, sondern hat auch leckere Kuchen und Salate im Angebot und ist zudem entzückend eingerichtet.

Frühstück
Muriels Kitchen
36 - 38 Old Compton, London

Was haben wir sonst noch so gemacht? Uns treiben lassen und die Stadt erlaufen. Unerwartet tolle Orte entdeckt (dazu gibts noch mal einen extra Post), in schöne Läden gestolpert, aber weniger als ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Aber das war auch okay. Da wir geflogen sind, hätte eh kein Schrank oder Tisch ins Gepäck gepasst :). Aber rund um Covent Garden haben wir viele schöne Läden entdeckt, wie zum Beispiel den von Orla Kiley.

Accessoires, Taschen
Orla Kiley
31 Monmouth St, London



Ein Highlight  haben wir uns noch gegönnt - an einem Abend waren wir im Musical. So etwas machen wir in Deutschland eher nicht, aber in London hat es richtig Spaß gemacht. Gesehen haben wir "The Commitments", einer meiner Lieblingsfilme aus den 90er Jahren. Obwohl die Kinder nicht viel verstanden haben, hat sie auf jeden Fall die Atmosphäre begeistert - und natürlich die Musik!

Einiges was wir gerne noch gemacht hätten haben wir nicht geschafft - die blaue Tür in Notting Hill und Camden Market zum Beispiel, aber es muss ja auch einen Grund geben wieder zu kommen! 

Goodbye London! We will be back! 


10. April 2014

unterwegs | ein shoppingtag in antwerpen


Diese kleinen Fluchten aus dem Alltag sind ja unbezahlbar. Einfach einen Tag frei nehmen und in ein anderes Land reisen, das geht in meinem Fall  schnell so eben weil es von Köln ja nicht weit bis nach Holland und Belgien ist. Ich bin schneller in Antwerpen und Amsterdam als in Hamburg und Berlin - verrückt und toll, weil Städtefeeling in einem anderen Land gleich so ganz anders ist. Und darum habe ich ja einer guten Freundin nicht ganz uneigennützig diesen Tag in Antwerpen geschenkt. Heute nehme ich Euch mit auf meinen Tag in Antwerpen. Kommt Ihr mit?

Begonnen haben wir den Tag bei Le Pain Quotidien (Unser tägliches Brot), einer wunderschönen Bäckerei, die es inzwischen in vielen europäischen Städten und sogar in New York gibt. Die Einrichtung ist toll, das Brot lecker und die Tartes lassen einem das Wasser im Mund zusammen laufen - besser könnte der Start in den Tag also nicht sein!

Le Pain Quotidien
Steenhouwersvest 48
2000 Antwerpen

Weiter ging es um die Ecke zu Hay Design. Die Dänen präsentieren, wie auch in Kopenhagen , sehr schön ihre Kollektion in einem Hinterhaus, das durch einen wunderschönen Eingang zu erreichen ist. Ich wollte eigentlich die Blumentöpfe kaufen und hatte keine Lust sie mitzuschleppen - jetzt muss ich noch mal nach Antwerpen fahren, denn online sind sie nicht zu bekommen. Gnaaaaa!

Hay Design
IJzerenwaag 12a
2000 Antwerpen

Direkt nebenan findet man bei 'mosse in the city' Wohnaccessoires, Möbel, Taschen, Kleidung, Socken und Reisen nur aus Skandinavien. Und auch endlich mal vieles von Bloomingville oder Ferm Living, was sich in deutschen Onlineshops nicht finden lässt. Ach ja, so ein richtiger Einkaufsbummel hat doch auch etwas für sich. Einkaufen ist eben doch etwas sinnliches!

Moose in the city
IJzerenwaag 1-12
2000 Antwerpen

Zwischendurch gibt es natürlich viel zu entdecken - Architektur, Museen, Kirchen, tolle Türen und immer wieder den blauen Himmel!

Hinter der Kathedrale ist ein kleiner feiner Laden, der wunderschöne Lichterketten, Holzbuchstaben und Papierasseccoires verkauft - Inspiration pur!

Nicht weit hinter der Kathedrale liegt das Paradies für alle die gerne kochen und backen - Dille & Kamille ist ein Paradies für Foodblogger, aber auch ich habe das eine oder andere mitgenommen. Besonders auffällig waren nämlich die vielen Pflanzen, die drinnen und draussen
standen!

Dille & Kamille
Vleminckstraat 9
2000 Antwerpen


Und überall gibt es natürlich Belgische Pralinen zu kaufen. Von gestylten Schokoboutiquen über alteingesessenen Läden wie Burie in Korte Gasthuitstraat, gibt es die feinen Köstlichkeiten manchmal auch to go, wie hier in einem kleinen Laden hinter der Kathedrale.

Und ein bisschen Touriprogramm haben wir auch geschafft - Pommes auf dem Groen Plaats gegessen, am Grote Markt ein Kirschbier getrunken und den Sint Annatunnel besucht. Die alten Holzrolltreppen, die tief unter die Schelde führen, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!



Leider haben wir es nicht mehr in die Klosterstraat geschafft - dort waren wir nämlich am Samstag morgen zuerst aber leider leider machen die tollen Vintage- und Möbelläden erst gegen 13 Uhr auf! Das heißt - ich muss wiederkommen! 


Ausklingen lassen haben wir den Tag in der Fiskebar, ein Tipp, den ich bei Luzia Pimpinella entdeckt habe. Eigentlich esse ich nicht sooo gerne Fisch, aber die Einrichtung hat mich überzeugt und meine Scampis waren dann auch sehr lecker! Und rund um den Marnixplaats gibt es viele Restaurants und Kneipen, in denen man schön sitzen und den Abend genießen kann.


Fiskebar
Marnixplaats 12
2000 Antwerpen


Zwei Tage sind definitiv zu kurz, es war einfach toll und wie immer sage ich - tot ziens Antwerpen, ich komme wieder!

5 Dinge, die ich in Antwerpen gelernt habe

Kirschbier schmeckt nicht zu Hause, sondern nur vor Ort
Den besten Speecken (Mausespeck) gibt es bei Burie
Immer nach 13 Uhr in der Kloosterstraat unterwegs sein
Unbedingt auf dem exotischen Markt einen Cava trinken!
Erst am Ende des Tages zu Dille & Kamille, sonst fallen die Arme ab!










2. April 2014

glück ist, wenn man unerwartet etwas ganz tolles entdeckt | das rosier10 in antwerpen







Findet Ihr auch dass das Glück manchmal ganz unerwartet kommt? Und das einen kleine, eigentlich nicht kommerzielle Dinge überraschend glücklich machen können, besonders wenn man sie so nicht erwartet hat? So ging es mir letzte Woche mit meinem Kurztrip nach Antwerpen. Diesen hatte ich einer Freundin zum Geburtstag geschenkt und unsere Reise nicht ganz uneigennützig auf das Wochenende nach meinem eigenen Geburtstag gelegt. Eigentlich sollte es nur ein Tag sein, aber weil nach man ja nach einem Tag voller Eindrücke oft ganz schön müde ist, habe ich beschlossen dass wir auch eine Nacht übernachten. Ausserdem wollte ich mich gerne auf Luzia Pimpinellas Spuren durch Antwerpen futtern. Und manchmal tragen solche kleinen Entscheidungen zu ganz großen Glückmomenten bei.

Denn das Rosier10, ein Bed & Breakfast im Zentrum von Antwerpen, war ein richtiger Glückstreffer. Nicht nur die Lage ist 1A, das ganze Bed & Breakfast ist von Interior Designerin Roxanne Stevens liebevoll und mit viel Stil eingerichtet. Jedes kleine Detail stimmt, die Betten sind herrlich weich, die Küche ist ein echter Hingucker, das Frühstück lecker, alles ist wunderbar minimalistisch und doch gemütlich. Und was mich besonders inspiriert hat - ich bin ja ein großer Fan von skandinavischen Design, doch langsam auch etwas reizüberflutet… In Roxannes Bed & Breakfast findet man eher Dinge von Habitat oder Lifestyle und doch strahlt das ganze Haus eine wunderbare Individualität aus.

Ich wäre am liebsten SOFORT eingezogen und habe die arme Roxanne während des Frühstücks ganz schön ausgequetscht. Woher ist die Lampe? Und die Vase? Sind die Regale von Ikea? Wie hoch ist der Abstand? Welches Material hast Du im Bad verwendet? Woher ist das Bild?

Sie hat mir lachend Rede und Antwort gestanden, bevor sie gut gelaunt auf den Vrijdagmarkt gezogen ist, um frische Blumen zu kaufen. Und den Tag bei Cava und belgischen Spezialitäten zu genießen, wie sich herausgestellt hat. Aber dazu an anderer Stelle mehr!

Solltet Ihr jemals nach Antwerpen fahren, dann kann ich Euch das Rosier10 jedenfalls nur wärmstens empfehlen! Es ist einfach nur mooi und gesellig. Ich jedenfalls werde wieder kommen!

Rosier 10
2000 Antwerpen



4. Dezember 2013

zum telefonieren nach paris und schlafen bei mama


Hui, ich bin total aus dem Häuschen seit einigen Tagen!!! Und Gelassenheit, mein Lieblingswort für den Dezember, denn ich habe auch keine Lust auf weihnachtlichen Blogstress, wird gerade abgelöst durch das wunderschöne Wort Paris. Denn ich fahre nach Paris und zwar schon nächste Woche!!! Warum ist die Ricarda denn nun schon wieder unterwegs, fragt Ihr Euch vielleicht? Tja, das kam so. Ich bin nämlich nicht nur Bloggerin sondern auch Blogleserin. Und letzte Woche bloggte Heike von Köln Format über das Telefonieren und Online sein im Ausland und fragte nach den eigenen Gewohnheiten. 

Ganz ehrlich, ich telefoniere ganz selten wenn ich unterwegs bin, es sei denn ich bin ohne meine Familie auf Tour, dann rufe ich schon mal an. Aber auch das eher ungern, da das bei den Kindern stets große Sehnsucht auslöst. Inzwischen sind wir dazu übergegangen Whats Apps oder iMessages zu senden. Da kann man dann auch so schön Küsschen und Herzchen hin und her schicken. Ach ja, die moderne Kommunikation. Telefonieren ist ja fast schon Old School! Aber wenn es vielleicht nicht so teuer wäre, würde ich vielleicht doch mal anrufen. Clara zum Beispiel, wenn ich mal wieder auf einem Berg rumkraxel und sie in Hamburg in den Gardinen hängt, wir aber wegen BLOGST ganz schnell und dringend etwas klären müssen. Lange Rede kurzer Sinn - Heike hat in Kooperation mit blau.de und Thalys eine Reise nach Paris verlost. Bedingung war, dass man noch im Dezember mit dem Thalys fährt und sie einmal aus Paris anruft. Kein Problem für mich. Krieg ich organisiert. Und dann kam Anfang der Woche die Nachricht von Heike - ich darf tatsächlich nach Paris. Je suis entzückt!!! Vor allem, weil ich meiner Tochter damit einen lange gehegten Wunsch in den Nikolausstiefel stecke, denn ich nehme sie einfach mit. Und wir werden über die Champs-Élysées flanieren, Macarons essen und im Mama Shelter übernachten. Das habe ICH mir schon ganz lange gewünscht und schenke es mir einfach selber. Getreu dem Motto - tu auch mal was für Dich ;).

Das Mama Shelter im 20. Arrondissement ist bestimmt das coolste Hotel in Paris. Mit iMacs im Zimmer, einer stylischen Einrichtung, einer schicken Bar, leckerer Pizza, Tischfussball und einem Souvenierladen. Ich bin gespannt wie es in Wirklichkeit ist und freue mich schon wie ein Spekulatius der in Schokolade getaucht wird auf zwei tolle Tage. Ich werde berichten wie es war. Und bei Instagram und Twitter könnt Ihr mich natürlich verfolgen. Aber es geht erst nächsten Freitag los. Also noch mal durchatmen.



Ich war ja schon ein paar Mal in Paris, aber ich freue mich immer wieder über Tipps. Letztens habe ich von einem Reiseblog gelesen, in dem den Bloggern ungewöhnliche Aufgaben gestellt werden, zum Beispiel 'Geh auf den ältesten Friedhof der Stadt' oder 'Klingel bei XY und frag ob Du mal aufs Dach klettern darfst'. Darauf hätte ich auch mal Lust. Aber vielleicht nicht dieses Mal... obwohl... vielleicht fällt Euch ja was Verrücktes ein was machbar ist. Mit Kind. Dann freu ich mich auf Eure Tipps und Kommentare!

Habt einen 1A Mittwoch! Alles Liebe, Ricarda

(Bilder: Mama Shelter)  

P.S. Ach ja die Gutscheine für Human Empire sind auch verlost und gehen an Franziska von meingefangen und Wiebke von Lykke! Herzlichen Glückwunsch, ich schreib Euch eine Mail!


25. September 2013

ein tag in kopenhagen



Ich bin verliebt und zwar heftigst. Verliebt in diese tolle kleine Metropole im Norden Europas. Verliebt in die Menschen, die Atmosphäre, die Strassen, das Smörrebröd und in das Design ja schon lange. Was für eine wunderbare Stadt. Ich könnte sofort wieder losfahren - nach Kopenhagen. Ich bin ja noch nie so viel rumgekommen wie in den letzten zwei Jahren und jetzt muss ich für mich feststellen - Südeuropa und seine Städte sind nicht so meins. Mein Herz schlägt für den rauen Norden, angefangen bei Hamburg, es schlägt für London, Amsterdam, Stockholm und Kopenhagen. Ich bin eben ein Nordlicht - irgendwie muss sich das ja bemerkbar machen.

Dieses Wochenende war ich ganz privat unterwegs mit meinen beiden Studienfreundinnen Conny und Anja. In diesem Jahr kennen wir uns zwanzig Jahre und unser Ziel Kopenhagen hatte auch einen Grund - unsere Studienfahrt haben wir nämlich vor langer Zeit auch nach Kopenhagen gemacht und so hatten wir natürlich einen ganz wunderbaren Grund zurück zu kehren.

Wie bei jeder Städtereise stellt sich die Frage - wo schlafen? Wir haben uns für das wunderbare Avenue Hotel entschieden - kleine, kuschelige Zimmer, sehr schönes Design und ein 1A Frühstück - solltet Ihr eine Reise nach Kopenhagen planen kann ich Euch das Avenue sehr empfehlen.

Avenue Hotel Kopenhagen 23qm Stil
Kopenhagen lässt sich gut zu Fuß erkunden (auch wenn ich zugegebenermassen abends immer schwer leide weil meine Füße, egal welche Schuhe ich trage, weh tun) und wir haben uns einfach treiben lassen von Geschäft zu Geschäft, von Café zu Café und von Bibliothek zu Bibliothek. Hier nämlich, vor der königlichen Bibliothek, standen wir bereits vor sehr langer Zeit, und inzwischen hat sich zu dem ehrwürdigen Haus ein moderner Anbau gesellt, genannt der Schwarze Diamant. Auch wenn man sich nicht unbedingt für Bibliotheken interessiert ist der schwarze Diamant als architektonisches Highlight sehr zu empfehlen. Der Bau ist einfach beeindruckend, man sitzt davor ganz wunderbar am Wasser und kann von dort schnell mit dem Wasserbus in den Nyhaven weiterfahren - oder aber auch direkt zur kleinen Meerjungfrau. 

Wa ist noch wichtig an so einem Wochenende - ganz klar shoppen und in Kopenhagen stolpert man zum Glück (oder auch nicht?) von einem wunderbaren Geschäft ins nächste. Vor lauter Verzückung und Entrückung habe ich meist ganz vergessen zu fotografieren - sehr schöne Läden gibt es in der Frederiksborgarde rund um den Nørreport, natürlich auf dem Strøget (unter anderem Marimmeko und den Hayven auf Erden, aber dazu später mehr) und in den kleinen Strassen rund um Schloß Amalienborg.

Gegessen haben wir natürlich auch. Oberköstlichste Smörrebröd bei Aammans Deli & Take Away, superleckerer Pizza im alten Schlachtofviertel bei Mother und Pölser (diese herrlich knatschroten Würstchen, die bestimmt in Deutschland verboten wären :).

Farvel Kopenhagen! Vi ses!

1. August 2013

design and the city | barcelona


Hola, mein Name ist Gudy und ich schreibe bei Eclectic Trends über Interior, internationale Messen, die ich besuche, Trends, die ich beobachte und auch gern über Tipps in Barcelona, die Stadt in der ich seit 24 Jahren lebe.

Und genau da geht es heute hin. Aber vorher, noch gern ein ‘Danke Schön’ an Ricarda für’s Einladen: ich bin gern hier und freu mich, Euch jetzt einfach mal mitzunehmen an die Orte an denen ich persönlich gern unterwegs bin!

Ich könnte lang und ausführlich über SHOPPEN reden, denn schöne Möglichkeiten gibt es hier genug. Nun gut, wenn ich wirklich nur ein Highlight nennen darf, dann soll es gern Beristain Interiors sein. Dieser spanische Interior Designer hat einen Showroom mit einem kleinen aber feinen Shop eröffnet, der für viele Geldbeutel etwas anbietet. Mehr dazu hier, wenn Ihr mögt in diesem Video, das ich dort gedreht habe: http://www.youtube.com/watch?v=NqIVqS3ZtzI 



SEHENSWÜRDGKEITEN?
Auch da ist es schwierig, sich für eine zu entscheiden. Ich würde wohl wirklich die Sagrada Familia  empfehlen. Sie ist die letztgebaute Kathedrale der Geschichte von Antonio Gaudí und Du denkst, Du bist in einem Märchenwald. Nur ganz kurz dazu: Die Pfeiler, die das Kirchendach tragen sind als Baumstämme konzipiert worden, das Dach ist das Laub dazu. Es ist ein einmaliges Erlebnis von Licht, Form und Farbe. Und nein, ich übertreibe kein bisschen :).




Zum Thema ESSEN könnte ich auch Romane schreiben aber ich belasse es heute einmal bei dem frisch eröffneten Bistrot Chérie mit sagenhafter Terrasse. Das schöne Interieur könnt Ihr auf der Webseite bewundern und zu essen gibt es gute spanische Küche.



Wo etwas TRINKEN?
Ja, im Sommer natürlich auf einer Terrasse! Das Bardot liegt direkt gegenüber vom Chérie, auch in einer Fussgängerzone und sie bieten wunderbaren Wein an. Aber natürlich auch jede andere Art von feinem Sommergetränk. Ein paar Oliven sind dazu sind ein Muss und die Chips gehen auf’s Haus! Das Ambiente ist sehr gemischt und fast ausschliesslich lokal. Deshalb lieb’ ich das so! Und ausserdem wohne ich direkt um die Ecke!



Und ja, nun zum Abschluss, wo  

SCHLAFEN?

Unbedingt im Hotel Ohla wenn Ihr Euch einmal etwas gut tun wollt (wer will das nicht?) Allein die Architektur der Aussenfassade ist es schon wert! Und es ist ideal gelegen. 




Wer Lust auf mehr Insider Tipps hat, kann gern einmal hier in meinem BCN Führer schauen oder sich auch auf meinem Pinterest Board visuell inspirieren lassen.

Und wenn Ihr einmal hier sein solltest, meldet Euch doch gern auf einen ‘café’.
Einen wunderbaren Sommer und hasta pronto!
Gudy

Liebste Gudy, muchas gracias dass Du heute mein Gast bist! Ich hoffe ja ganz bald auf einen Besuch in Barcelona - mit ganz viel café und gemeinsamen Touren!

30. Juli 2013

design and the city | amsterdam

Ihr Lieben, heute geht es los mit meiner Mini-Serie "Design and the City" und ich freue mich besonders Desiree von Vosgesparis als Gastbloggerin begrüßen zu dürfen. Desiree nimmt Euch mit in ihre Stadt eine meiner Lieblingsstädte - Amsterdam! Und sie verrät Euch Ihre ganz persönlichen Tipps für eine tolle Zeit in Amsterdam.

Hello 23Qmstill readers It is a pleasure to be here with you today. It is only since I met Ricarda I am discovering a bit more of the German blog-scene. We were on Blogtour New York together earlier this year and I loved to hang around with her. Some of you I might have met at the HIVE in Berlin this year. I blog at Vosgesparis.com about interiors design for over 5 years.

Ricarda asked me to give you some tips from my hometown for her Design and the city series. I live in Amsterdam and next to my interior blog I have a second blog, Amsterdamnext.com, where you can find an Amsterdam city guide with my favorite spots in town. If ever you come to Amsterdam and have any questions just sent me an email ;) But before that I hope to see you on Vosgesparis.com as I want to get to know many more German bloggers. So please feel welcome!

As an interior blogger I love to give you my favorite interior shops in Amsterdam

Shops

Harvest & Co
This amazing new one-stop-shop specialized in high quality vintage and industrial furniture, interior goods, specialty coffee, fine art, and beautifully crafted items for travel, work and living. At Harvest they aim to create an atmosphere that inspires, excites and feels comfortable. You will love it! 




Sukha Amsterdam
Sukha is truly in my top 3 of most beautiful stores in town. Being able to transform the look of the store every time into a completely new wonder world shows how strong their concept and the talent of the styling team is!
http://www.sukha-amsterdam.nl/














































Pols Potten
What you see at Pols Potten is the result of their dedication to artists, designers and producers. They supervise the design process as well as production and have a collection that is constantly updated. About their presentation they write on their website… " we like to call it idiosyncratic. Hopefully, you’ll call it inspirational ."
http://www.polspotten.nl/





Dinner and drinks
I usally have a pizza somewhere in the Jordaan area and love La Perla for it's basic Italian food. There is a small terrace in the narrow street and a friendly atmosphere.
http://pizzaperla.nl/

Sleep
If anyone asking me where to sleep I always tell them to go to the LLoyd Hotel, a former VOC building in the Eastern docklands. It is big and has a restaurant, bar and library. Rooms are different form normal rooms as,you might end up in the huge salon if you ask for a family room.

http://www.lloydhotel.com/

Droog Design

I think Droog is a special place for design lovers. Situated in the heart of Amsterdam. Droog is like a mini empire of design shops offering a selection of accessories, lighting, furniture, fashion, beauty products and studio work.  But also a restaurant and a beautiful design garden.

http://www.droog.com/


Dear Desiree, it was a plesure to have you on 23qm Stil as a guteblogger! I hope we will meet as soon as possible in Amsterdam again! Danke, dass Du uns mit nach Amsterdam genommen hast! Tot ziens in Amsterdam!